Herausforderung SEIN...

 

 

Wir kommen auf diese Welt

 

 

Nichts als PURES Gefühl

 

 

Wir denken nicht darüber nach, ob wir Hunger haben,

durstig sind oder einfach nur Angst haben vor dieser fremden uns noch nicht vertrauten Welt

 

 

Die einzige Möglichkeit die wir haben um uns zu verständigen, ist Mimik, Gestik und unsere Stimme

 

 

Im optimalsten Fall, werden unsere Bedürfnisse gestillt, in manchen nicht,

da es womöglich an Erfahrung fehlt bzw. Unwissenheit herrscht

 

 

So werden wir größer und man erwartet, dass sobald wir sprechen können,

wir unsere Bedürfnisse ausdrücken können, unsere Gefühle...

 

 

Das Rad der Missverständnisse beginnt

 

 

Man sagt uns wie sich etwas anfühlt, ob etwas weh tut oder nicht

 

 

Man sagt uns WIE WIR ZU SEIN HABEN

 

 

 

Wir fangen an die Welt nicht mehr zu verstehen, denn unsere Wahrheit ist unser SEIN,

jedoch wird uns erzählt, dass unser SEIN (Fühlen) nicht stimmt

 

 

Der Schlamassel ist perfekt

 

 

Was ist denn jetzt DIE WAHRHEIT??

 

 

Es muss doch die der Erwachsenen sein, denn die haben mir zu Essen gegeben,

wenn ich hunger hatten und sie gaben mir zu trinken, wenn ich durstig war,

deswegen werden sie doch auch wissen,

wie sich alles andere im Leben so anfühlt!?

 

 

Getragen von dieser Erkenntnis, nehmen wir auf, was uns die Umgebung so bietet

 

 

Wir wachsen, wir werden gewickelt - eingewickelt in Dinge, die nicht zu unserem SEIN gehören

 

 

Doch als die Raupe diese LEERE in sich spürt, spürt sie auch,

dass dies nicht IHRE WAHRHEIT ist,

so fängt sie an sich vor lauter Einsamkeit zu verpuppen

 

 

Es entsteht eine Mauer zwischen ihr und der Welt

 

 

Sie kann zwar noch alles rund um sich wahrnehmen, jedoch nur mehr schemenhaft

 

 

Dort in dem schützenden Kokon fängt sie an, sich wieder selbst zu spüren,

ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen

 

 

EINFACH ZU SEIN

 

 

Sie erkennt plötzlich was SIE IST und was nicht zu ihr gehört.

 

 

In dem Moment, als sie das Gefühl hatte sich selbst voll und ganz zu ERKENNEN,

 

 

SICH SELBST GENUG ZU SEIN

 

 

FIEL die Mauer...

 

 

Der Kokon bröckelte und als sie  herausschlüpfte, wusste sie, dass sich etwas veränderte

 

 

Alle Welt blickte ihr voller Erstaunen entgegen

 

 

Plötzlich fühlte sich alles so leicht an

 

 

So SCHWERELOS

 

Sie hatte das Gefühl, dass sie die Welt mit anderen Augen sah

Und die Welt SIE mit anderen Augen erblickte

 

 

Alles eingewickelte durfte sich entwickeln

 

 

und daraus entstand

 

 

ein SCHMETTERLING

 

so BUNT & SCHÖN

 

wie ihn die Welt zuvor noch nicht gesehen hatte

 

VON NUN AN DURFTE der Schmetterling in seiner ganzen SCHÖNHEIT 

 

SEIN

 

 

 

ALLES IST LIEBE

MARION

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Kommentare: 1
  • #1

    Ute Ullrich (Mittwoch, 10 April 2019 15:45)

    oh...das geht wirklich "tief"...so schön geschrieben. Danke Du "Wunder-volle",